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Im Chaos lag die Ordnung?
Präsentation der Ausgaben Nr.21/22 - Frankfurt
Fotos von Thomas Schafferer
Co & Bi Chef- Schafferer, -
Redakteurin Gabi Wild und -Autorin Esther Strauß
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fuhren etwas Zug und U-Bahn
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und besuchten den Weihnachtsmarkt
im Schneefall
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bis sie das Casino am IG Farben
Campus erreichten
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wo es Produkte von
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und mit Cognac und Biskotten
gab. |

Matthias Göritz
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eröffnete und moderierte
den hochgeistigen Abend |

Natasha Allner las
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nicht nur "dem bildhauer"
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doch Peter Otto Büttner
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rätselte über die "Alexanderzüge". |

Die Tiroler Co & Bi - Autorin Esther
Strauß
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las "Eigentlich" mehrere
Texte
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Dietmar Rehwald
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las nicht nur "Lückenhaft"
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aber Matthias Göritz
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variierte "
gegen Null"
oder so. |

"Und dann" las die
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Co & Bi - Redakteurin Gabi
Wild
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bis Jennifer Elfert
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"Im Keller
" aufräumte
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und Co & Bi - Chefredakteur
Thomas Schafferer
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den Leseteil chaotisch beendete. |

Nach kurzer Diskussion mit Wild und
Schafferer
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gab DJ Yook Gas
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und das Publikum plauschte
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oder kämpfte um das Leiberl
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bzw. riss sich um Co & Bi. |

Bis DJ Helix (auch vom Club Kiew) abschließend
auflegte
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und man sich wenig später
auf der
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Hochschule unterhielt
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oder halsbrecherische Autorennen
lieferte
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und die Nacht im legendären
Club "Lola Montez" ausklingen ließ. |

Am nächsten Tag standen dann nur
mehr Fruchtdrinks auf der Theke
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und die Zugfahrt zurück
nach Innsbruck am Plan. |
Ein Nachbericht von Gabi Wild
Am 17.12. 2005 wirbelt uns der Schneesturm nach Frankfurt a. Main und
weil wir Tiroler sind undsoweiter, bleibt der Schnee noch eine Weile und
treibt uns durch den riesigen Christkindlmarkt, der uns mit Frankfurter
Brezen (riesige Laugenbrezen, auch mit Schokoladeüberzug!) und allem
möglichen weihnachtlichem und nichtweihnachtlichem Klimbim gebührend
empfängt.
Wir, Oberbiskotte Thomas Schafferer, Cobi Redakteurin Gabi Wild und Nachwuchsautorin
Esther Strauß folgen der Einladung von Nicole Hohmann (Referentin
für Kultur und politische Bildung des ASTA der Johann Wolfgang Goethe
Universität Frankfurt a. M.), unter deren Leitung die Ordnungsausgabe
(Cobi Ausgabe Nr. 22) präsentiert werden soll, die in Kooperation
mit der studentischen Intitiative Kulturzentrum der Uni Frankfurt und
unter Beteiligung von Frankfurter Autoren und AutorInnen entstanden ist.
Nach Schneesturm und Christkindlmarkt erwartet uns schon Autor Matthias
Göritz im Casino des riesigen Uni IG Farben Campus der Johann Wolfgang
von Goethe Universität. In altbekannter Manier stehen bald Cognac
& Biskotten bereit, wobei die meisten mehr dem Cognac (z.B. Matthias
Göritz
) zusagen. Eine "Biskotte" (=deutschdeutsch:
Löffelbiskuit) kennen sie eigentlich nicht, erklärten uns unsere
deutschen Nachbarn. Einer der Jungautoren hat dafür sogar extra im
Internet recherchiert.
Dann werden wir ordentlich der Reihe nach von Matthias Göritz anmoderiert
und lesen brav unsere Texte, statt Wasser steht Cognac bereit. Natasha
Allner, Peter Otto Büttner, Esther Strauß, Dietmar Rehwald,
Matthias Göritz, Gabi Wild, Jennifer Elfert und Thomas Schafferer
lesen ihre mal mehr oder weniger ordentlichen, schriftstellerischen Erzeugnisse.
Nach der Lesung sitzen Thomas Schafferer und Gabi Wild wiederum bei Cognac
am Lesetisch und stehen Rede und Antwort, doch bald wird alles lockerer
und unordentlich bei coolem DJ Sound (DJ Yook/DJ Helix - Club Kiew) wird
diskutiert und gratuliert. Wir kommen gut an.
Und dann sind da plötzlich die beiden Kunststudiosi Magda und Steve
und laden uns zur Weihnachtsparty in der Kunstuni ein. Dort erwartet uns
ein Keller voller schneebedeckter Kartonberge, glitzernden Staniolpapierschneeflocken
und weißen Luftballonschneelawinen. Mitten drin spielt eine Band,
die 3 Typen haben sich als rockende Weihnachtszwerge verkleidet und machen
Stimmung.
Doch schon bald finden wir uns zu 5. in Steves Auto wieder. "In Frankfurt
sind sie mit den Verkehrsregeln sehr liberal", erklärt er uns.
Wir vier am Rücksitz lachen, doch nachdem Steve zweimal eine doppelte
Sperrlinie und einmal eine rote Ampel überfährt, kichern wir
nur noch nervös.
Der Club in den wir wollen ist unauffindbar, wir stehen irgendwo im Rotlichtviertel
herum und wissen nicht wohin. Nach einem langen Spaziermarsch durch die
Frankfurter Nacht, treffen wir endlich Leute, mit dem gleichen Ziel.
"In diesen Club wird man per Newsletter eingeladen, da wissen nur
ausgewählte Leute, wann die Party stattfindet", erklärt
man uns später.
Und irgendwann schupft uns die Frankfurter Nacht sanft in den Schlaf und
wir erwachen erst wieder an einem grauen Sonntag. Während Esther
mit Künstlerdisziplin früh aufsteht und zur Frankfurter Kunsthalle
pilgert, treffen sich die verschlafenen Biskotten erst um 12:00 in einem
netten Frankfurter Café zum ausgedehnten Frühstück.
Dann heißt's eh schon wieder "Tschüß", doch
vorher entdecken wir noch die Liebe zu sämtlichen Bahnhofsnackständen
wie "Peanuts and More", "Wraps", "Mr. Clou"
oder "Häagen Dasz".
Gestresste Reisende imitierend laufen wir später den Zug entlang
zu unserem Abteil, zwängen uns an Menschen vorbei, feuern uns japsend
gegenseitig an, bis wir entspannt in unsere Sitze fallen können und
der ICE nach Innsbruck abfährt.
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