9 Fragen an die Poetry Party - Moderatoren 1) Rückblickend betrachtet: Welche der 4 Poetry Parties war für euch hinsichtlich eures Bierkonsums, eurer philosophischen Erkenntnisse und des Niveaus der LiteratInnen die Erfolgreichste? Stefan: Ich votiere für den Abend in der PMK. Gute Stimmung, nette
Musik, Malte in Hochform und ein Bierpreis, der seinesgleichen sucht. 2) Gab es für euch einen roten Faden, der sich durch alle Poetry Parties zog (abgesehen von der schon bekannten inhaltlichen Verknüpfung: Rosen-Liebe-Hitze-Einsamkeit)? Stefan: Wenn es ihn gab, wäre er mir nicht aufgefallen. Schließlich
mussten wir uns ja auch die andere Verknüpfungslinie nur ausdenken,
weil man uns unter Androhung körperlicher Gewalt gezwungen hat Nachberichte
zu jeder der Veranstaltungen zu verfassen. 3) Welcher Backstagebereich gefiel euch nun wirklich am Besten? Stefan: Eindeutig der Treibhausturm, schon allein wegen des Balkons,
auf den man vor den enervierenden Groupies flüchten konnte. 4) Stimmt das Gerücht, dass die Zeichnung der LiteratInnen der Poetry Pary Nr. 2 bei EBay um 2 Euro und 90 Cent versteigert wurde? Stefan: Nein, es war noch billiger. 5) Da aufgrund der vorgerückten Stunde, eine nähere Erläuterung des höchst psychologischen Aphorismus, entstanden aus dem Zettelspiel mit den AutorInnen (siehe Poetry Party Nr.3), unter den Tisch fiel: Könnt ihr in ein 2, 3 Sätzen eine Interpretation wagen? Martin: Man würde dem Gesamtkunstwerk wohl nicht gerecht, wenn man
es auf 2, 3 Sätze reduzieren würde. Jedenfalls lässt sich
mit Sicherheit sagen, dass die Lesenden zu großen Teilen nicht in
der Lage oder willens waren, das von ihnen geforderte Satzglied beizusteuern. 6) Wärt ihr bereit bei der Poetry Revival Party in 20 Jahren wieder als Moderatoren zu fungieren? Martin: Ich mag ja alles, was irgendwie alt und verstaubt ist, also sehr
gerne. 7) Zwei Geschmacksfragen: Dj Guggi oder Dj Maurmixa? Cognac oder Biskotten? Stefan: Zwei Antworten: Roland rules und weder, noch. 8) Wie krank seid ihr wirklich? Martin: Das schwankt je nach Entwicklung von neuen Antibiotika und der Resistentwerdung von Krankheitserregern dagegen. 9) Wo habt ihr euch kennengelernt? (bitte ernsthaft beantworten! ;))) Martin: Stefan ist mir im Spätherbst 1983 auf der Suche nach einem
Autographen von Jack Kerouac im Keller der Unibibliothek von Memphis,
Tennessee das erste Mal begegnet. Das nächste Mal haben wir uns in
NewYork bei J.D. Salinger zum Kaffee getroffen und dann haben wir unsere
Seelen gemeinsam an den Teufel Rock'n'Roll verkauft, der Rest ist Geschichte. Das Interview führte Daniel Furxer |