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NACHBERICHT
Co & Bi Poetry Party Nr. 2 - 23. Juli 2004
- PMK-Bögen
feat. Wie krank ist das denn? - Stefan Abermann/Martin Fritz (Moderation),
saegewerk soundsystem - Der Maurmixa (Sound)
Poetry Party Nr.2 in den PMK-Bögen in
Innsbruck (1. offiz. Event nach Eröffnung)
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Draußen wird's langsam dunkel und die
Moderatoren
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Stefan Abermann und Martin Fritz begrüßen
das eintrudelnde Publikum
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das von Gina Hartwig und Flo Hackspiel um 2
Euro ärmer gemacht wurde
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aber vom Maurmixa lässig umsoundet wird... |

Co&Bi-Gründer Thomas Schafferer eröffnet
den Abend literarisch |

Doch dann entert das Duo Gina & Flo die Bühne |

und jeder der Beiden liest dann sogar einzeln
- zuerst Florian Hackspiel |

und später Gina Hartwig... |

Martin Fritz darf dann auch mal lesen, bis wieder
Gemeinheiten |

angesagt sind, denn jede/r Lesende muss Begriffe
malerisch darstellen... |

Anschließend kann Nikola Riha aber endlich
ihre Texte vortragen... |

Der Co&Bi-Boss überwacht hernach höchstpersönlich
den Auftritt |

des einzig anwesenden deutschen Literaten: Malte
Borsdorf |

(manchmal etwaaas langsaaam, aber dennoch begeisternd) |

aus der Vogelperspektive oder so... |

Fritz und Abermann streuten danach wieder derbe
Zoten... |

PMK-Obmann Chris Koubek und Co&Bi-Kassierin
Myriam Antinori |

Später wütete auch Stefan Abermann
literarisch |

aber auch Alexander Prantner |

und zum Abschluss auch noch einmal der Co&Bi-Scheffe-erer.... |

Dann aber lässt Roland Maurmair "Der
Maurmixa" den Bogen beben |

und die Puppen bzw. Moderatoren tanzen |

bis Bar Göttin Myriam Antinori morgens das
letzte Bier verkauft hatte... |
"What the world needs now, is love, sweet
love..." - Die 2. Co & Bi - Poetry Party in den Innsbrucker PMK-Bögen
Nachdem die Bühne des PMK-Bogens (=Plattform Mobiler Kulturinitiativen)
am Vorabend durch den großartigen Austrofred eröffnet worden
war, traten Co&Bi, Wie krank ist dass denn? und das Sägewerk-Soundsystem
an, um zu beweisen, dass auch das geschriebene Wort für Partystimmung
sorgen kann. Thematisch wurde durchaus an der ersten Poetry Party angeknüpft:
Die Rosen, die beim ersten Mal den Abend bestimmt hatten, wurden diesmal
durch das Thema der Themen ersetzt. Hach, die Liebe.
Abendprogramm fürs Herz: Vom lesenden Pärchen, über verträumte
Poeten bis hin zu einem Moderatorenduo, das sich in schlechten Aufriss-Sprüchen
übte, ("Wir haben zwei Möglichkeiten: Entweder wir schmusen
jetzt gleich oder ich geh mir noch ein Bier holen.") wurde alles
geboten, was nur irgendwie Balsam für die Seele sein könnte.
8 Lesende (Die Zahl der Liebe: Die Acht ist ja nur gekippte Unendlichkeit,
aus den Fugen geratene Mathematik) demonstrierten ihre Liebe zum Schreiben
und boten Futter für Ohr und Herz: Co&Bi-Chefchen Thomas Schafferer
eröffnete den Abend und bot in seinem Akrostychon-Text Vorschläge
dafür, was denn "PMK" eigentlich bedeute. Daran anschließend
betrat Florian Hackspiel samt Muse Gina Hartwig die Bühne, auch hier
love galore.
Weiters traten auf: Martin Fritz, der wahrscheinlich fotogenste Mensch
der Welt und kreative Kopf von Wie krank ist das denn?, der allseits beliebte
Malte Borsdorf, der (Zitat Dominic Heinzl:) "zwar nett und lustig
ist, aber trotzdem immer ein Deutscher bleiben wird", Nikola Riha,
die ihre Gedichte mit Soundeffekten vom Maurmixa unterlegen ließ,
sowie schließlich noch meine Wenigkeit und Alexander Prantner, der
wohl eines der berührendsten Gedichte des Abends vortrug und uns
daran erinnerte, dass das Meer in der Erinnerung immer blau sein wird
- kurz, Tränen der Verzückung standen in so manchen Augen.
Und als schließlich auch noch der DJ unseres Vertrauens, Roland
"Jesus" Maurmixa, die Verdauung der Texte mit entspannten Reggae-Grooves
anregte, breitete sich ein wohlig, warmes Flair in den Hallen des PMK-Bogens
aus. Ja, was will man bei so viel gelebter Herzlichkeit noch sagen, als
dieses: Wir sind glücklich, dabei gewesen sein zu dürfen und
sind um eine tiefblaue Erinnerung reicher oder anders ausgedrückt:
"Wenn sich die Häufigkeit der Interaktion zwischen zwei oder
mehr Menschen erhöht, wird auch das Ausmaß ihrer Zuneigung
zunehmen und vice versa" (G. C. Homens).
Nachbericht von Stefan Abermann
für "Wie krank ist das denn?"
PS.: Die Lesenden wurden vor ihren Auftritten gebeten, ihr Zeichentalent
unter Beweis zu stellen. Das Endergebnis steht (hoffentlich bald) zur
Ansicht auf dieser Homepage bereit.
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