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NACHBERICHT Co & Bi Poetry Party Nr. 3 - 30. August 2004
- Treibhaus Whirlwind, Heat, and Flash - Die 3. Co & Bi - Poetry Party im Innsbrucker Treibhaus Die 3. Cognac & Biskotten Poetry Party im Treibhaus (in Kooperation mit der Theatergruppe Statisterie, die dort "Urwerk - Das Sommertheater" vor- und nachher aufführten) war ein voller Erfolg. Das lässt sich schon allein damit beweisen, dass ich - zwei Tage danach - immer noch geistig zu unrege bin, dem unausweichlichen Wortspiel auszuweichen: Dank der schier unüberblickbaren Besuchermenge verwandelte sich der Treibhausturm (sic!) in einen Hexenkessel, der in Punkto Temperatur- und Luftfeuchtigkeit seinem Namen alle Ehre machte. Alle Achtung vor so viel dreister Unkreativität. Immerhin blieb so der rote Faden erhalten, den die Spinne Assoziation von den Rosen der ersten Poetry Party zum Gesamtthema Liebe der zweiten spann. (Wir berichteten.) Die dritte Poetry Party stand im Zeichen der beinahe unerträglichen Hitze, was ja die konsequentest-mögliche Weiterführung von "Rosen" und "Liebe" ist. Und nicht nur die Zahl der Zuschauer, auch die der Lesenden sprengte jeden Rahmen, sodass die Musikeinlagen des grandiosen Tonmeister Guggi vom saegewerk-soundsystem fast zu kurz kamen. Nachdem die weltweit einzige literarische Boygroup "Die Schreibmaschinen" (Thomas "Eine Bühne ist kein Backstageraum" Schafferer, Daniel Furxer und Florian Hackspiel und ihr Techniker Peter Wallgram) das Monsterprogramm des Abends eröffnet hatten, räkelten sich in dieser oder vielleicht auch einer anderen Reihenfolge die folgenden Stargäste auf unserer wunderschönen Wetten-Dass?-Couch und rockten das Treibhaus: C.H. Huber, Malte Borsdorf, Petra Maria Kraxner, Nikola Riha, Marc Passt Glorius, Güle G. Lerch, Christine Öhlinger, Ronny Boch, W.B., Lena und Martina. Das bittere Ende bildeten wir vom Wiekrankistdasdenn-Moderatorenduo, also Fritzchen und Abermännchen. Alle, die diese Gewaltanstrengung (17 Lesende!) überstanden hatten, durften dann noch den folgenden, von allen Lesenden gemeinsam im Zettelspielmodus (für genauere Erläuterungen betreffs des Zettelspiels wende man sich an den Autor des Nachberichts) erstellten Aphorismus mit nach Hause nehmen und darüber nachdenken: "Eines schönen Nachts gehen werden Costa Cordalis, der nicht und niemals kommen konnte, aus dem Häuschen in Tokyo sein liebstes Mädchen, sodass er nicht mehr konnte, damit er nicht hinunterstürzte, aber ich hab weiß Gott nicht darum gebeten, weil jedes Schreien in Wahrheit nur ein Flüstern ist, weil er so unglücklich war, aber die Nibelungen erdreistete." Nachbericht von P.S.: Der Backstageraum war übrigens so schön, dass man fast ein bisschen weinen musste. ÜBRIGENS GIBT ES WEITERE FOTOS
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