NACHBERICHT

Co & Bi Poetry Party Nr. 3 - 30. August 2004 - Treibhaus
feat. Theatergruppe Statisterie, Wie krank ist das denn? - Stefan Abermann/Martin Fritz (Moderation), saegewerk soundsystem - Tonmeister Guggi (Sound)

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Poetry Party Nr. 3 im Treibhaus in Innsbruck
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Co&Bi Kassierin Myriam Antinori begrüßte am Willigen-Spenden-Stand
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die aus Nah und Fern herbeigeströmten Gäste...
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Tonmeister Guggi hatte seine wundervollsten Platten und Orden hervorgekramt...
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Doch dann ging alles Schlag auf Schlag, als die Moderatoren Stefan Abermann und Martin Fritz die Bühne (entworfen von Thomas Mörschbacher für "Urwerk") enterten...
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Erster Programmpunkt: Die lit. Boygroup "Die Schreibmaschinen" - doch zuerst kam deren Techniker Peter Wallgram zu Wort...
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Danach startete die fulminante Show der Schreibmaschinen - Hackspiel, Furxer, Schafferer (v.l.) im Outfit von "Pen's Bungalow"...
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Nachdem Florian Hackspiel (auch Boss der Theatergruppe Statisterie) gelesen hatte, ging Thomas Schafferer ans Werk
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und Daniel Furxer folgte ihm nach...
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Die ORF-Crew von "25-Das Magazin" filmte mit und war begeistert...
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Nach der Boygroup wurde die "Open Stage" eröffnet. Den Auftakt machte C.H. Huber
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und hernach las Malte Borsdorf
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bzw. auch Petra Maria Kraxner...
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Lesende Nr. 8 kritisierte den Transit
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Marc Glorius hingegen war lautmalerisch am Weg...
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Während Ronny Boch sich in ernsthaftere Gefilde wagte
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und Güle G. Lerch mit Sprache und Worten spielte
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genauso wie Christine Öhlinger...
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Doch dann ließ W.B. die Puppen tanzen bzw. missbrauchte die beiden Moderatoren als pantomimische Darsteller seiner Texte...
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Lena und Martina (v.l. oder v.r.?) jedoch sprachen mit ihrer Diplomarbeit
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und zu guter letzt wurden Romanfragmente gelesen - zuerst durfte Martin Fritz ran
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und dann noch Stefan Abermann, der an diesem Abend zum Raucher avancierte...
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Nachdem saegewerk-Tonmeister Guggi noch ordentlich eingeheizt hatte...
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...blickten sich Abermann und Fritz als Moderatoren-Ehepaar zum letzten Mal in die Augen, zogen sich in den Backstage-Bereich zurück und schickten das Publikum nach Hause!

Whirlwind, Heat, and Flash - Die 3. Co & Bi - Poetry Party im Innsbrucker Treibhaus

Die 3. Cognac & Biskotten Poetry Party im Treibhaus (in Kooperation mit der Theatergruppe Statisterie, die dort "Urwerk - Das Sommertheater" vor- und nachher aufführten) war ein voller Erfolg. Das lässt sich schon allein damit beweisen, dass ich - zwei Tage danach - immer noch geistig zu unrege bin, dem unausweichlichen Wortspiel auszuweichen: Dank der schier unüberblickbaren Besuchermenge verwandelte sich der Treibhausturm (sic!) in einen Hexenkessel, der in Punkto Temperatur- und Luftfeuchtigkeit seinem Namen alle Ehre machte. Alle Achtung vor so viel dreister Unkreativität.

Immerhin blieb so der rote Faden erhalten, den die Spinne Assoziation von den Rosen der ersten Poetry Party zum Gesamtthema Liebe der zweiten spann. (Wir berichteten.) Die dritte Poetry Party stand im Zeichen der beinahe unerträglichen Hitze, was ja die konsequentest-mögliche Weiterführung von "Rosen" und "Liebe" ist.

Und nicht nur die Zahl der Zuschauer, auch die der Lesenden sprengte jeden Rahmen, sodass die Musikeinlagen des grandiosen Tonmeister Guggi vom saegewerk-soundsystem fast zu kurz kamen.

Nachdem die weltweit einzige literarische Boygroup "Die Schreibmaschinen" (Thomas "Eine Bühne ist kein Backstageraum" Schafferer, Daniel Furxer und Florian Hackspiel und ihr Techniker Peter Wallgram) das Monsterprogramm des Abends eröffnet hatten, räkelten sich in dieser oder vielleicht auch einer anderen Reihenfolge die folgenden Stargäste auf unserer wunderschönen Wetten-Dass?-Couch und rockten das Treibhaus: C.H. Huber, Malte Borsdorf, Petra Maria Kraxner, Nikola Riha, Marc Passt Glorius, Güle G. Lerch, Christine Öhlinger, Ronny Boch, W.B., Lena und Martina. Das bittere Ende bildeten wir vom Wiekrankistdasdenn-Moderatorenduo, also Fritzchen und Abermännchen.

Alle, die diese Gewaltanstrengung (17 Lesende!) überstanden hatten, durften dann noch den folgenden, von allen Lesenden gemeinsam im Zettelspielmodus (für genauere Erläuterungen betreffs des Zettelspiels wende man sich an den Autor des Nachberichts) erstellten Aphorismus mit nach Hause nehmen und darüber nachdenken:

"Eines schönen Nachts gehen werden Costa Cordalis, der nicht und niemals kommen konnte, aus dem Häuschen in Tokyo sein liebstes Mädchen, sodass er nicht mehr konnte, damit er nicht hinunterstürzte, aber ich hab weiß Gott nicht darum gebeten, weil jedes Schreien in Wahrheit nur ein Flüstern ist, weil er so unglücklich war, aber die Nibelungen erdreistete."

Nachbericht von
Fritzchen Schleicher alias Martin Fritz
wie immer für "Wie krank ist das denn?".

P.S.: Der Backstageraum war übrigens so schön, dass man fast ein bisschen weinen musste.

ÜBRIGENS GIBT ES WEITERE FOTOS VON DIESEM EVENT
AUF WWW.SPERRSTUNDE.AT (UNTER 31.08.04 COBI POETRY PARTY) ZU SEHEN!!!