02.10.26 Studio rosmini77, Bozen: Brenner-Lesung

02.10.+04.10. Cognac & Biskotten Grenzgänge Nr. 25: „Brenner – Eine literarische Grenzauslotung: Buchpräsentation, Lesung & Musik“ in Bozen und am Brenner:

> Fr. 02. Okt. 2026 Bozen, Studio rosmini77, 19:00 Uhr

> So. 04. Okt. 2026 Brenner, Haus Nr. 252, 11:00 Uhr

Im Mittelpunkt zweier Präsentationen (und) des Sammelbandes „Brenner – Nadelöhr der Geschichte/n“ steht einer der niedrigsten Alpenübergänge. Jenes berühmte Sinnbild für Grenze und Transit. Jenes öde Niemandsland. Jenes Tor zum Süden.

Am Freitag, den 2. Oktober 2026 liest sich Herausgeber Thomas Schafferer (musikalisch begleitet von Sabine Schubart und Paul Rösch) schnell mal quer durchs Buch. Und zwar in Bozen im Studio rosmini77 (Rosministraße 77) auf Einladung von Pro Vita Alpina Südtirol ab 19.00 Uhr.

Zwei Tage später, am Sonntag, den 4. Oktober 2026 landet das Buch endlich an jenem Ort, den es behandelt: am Brenner: In einem ehemaligen Geschäft direkt an der Staatsgrenze zu Italien findet „Die literarische Grenzauslotung: „Brenner – Nadelöhr der Geschichte/n“ im Zuge einer kurzweiligen Matinée-Lesung u.a. mit den Autor:innen Christian Yeti Beirer, Thea M. Egger Riedmüller, Sabine Fuchs, Claudia Klingenschmid, Thomas Schafferer, Irene Scherz und Leopold Spoliti statt. Musikalisch untermalt vom Mundart-Singer-Songwriter Wolfgang Nöckler (aus Südtirol).

Der Eintritt ist frei! Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Familie Kerschbaumer (Haus Brenner Nr. 252 auf der österr. Seite, gegenüber der österr. Polizeiinspektion Brenner FGP). Anreise am besten per Zug (Bahnhof Brenner 10 Min. fußläufig entfernt) oder Auto (Outlet-Parkhaus an der Grenze).

Inhalt der Anthologie: „Brenner – Nadelöhr der Geschichte/n“:

Gesucht wurden Gedichte und Geschichten, die über den Brenner berichten. Denn dort hat sich Unfassbares und Historisches ereignet. Leidvolles, Lustiges, Spannendes und Erfreuliches. Autor:innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum lassen uns teilhaben an ihren Anekdoten und Gedanken über diese besondere Grenzgegend von Tirol und Südtirol bzw. Österreich und Italien.

In 70 Texten ist zu lesen, was jemandem widerfahren ist, was Schönes oder Todtrauriges, Liebevolles oder Abenteuerliches dort erlebt wurde. Literarische Begegnungen, Begebenheiten, Reflexionen und Beobachtungen. Egal ob fiktiv oder wirklich geschehen. Von Schmugglern, Goethe, Urlaubsreisenden und Flüchtlingen. Vom Feindbild Luegbrücke bis zur geliebten Brennerjause der Innsbrucker:innen.

Diese Anthologie beinhaltet als fesselndes Zeitdokument, das sich von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart spannt, vielfältige Beiträge von unzähligen Menschen unterschiedlichster Generationen, sozialer und geographischer Herkünfte. Von Lyrik bis Prosa. Und setzt dem Brennerpass ein poetisches Denkmal.

Weitere Infos unter: www.cobi.at